Im Sommer sind wir wieder verliebt…

Für alle, die im Sommer etwas wirklich cooles erleben wollen. Verliebt in Berlin geht in die 3. Runde. Prädikat: Sehr empfehlenswert.

Gummibären, kalte Hände und freundliche Worte

Heute standen wir zu dritt auf der Bahnhofstraße vor einem Einkaufscenter und verteilten kleine Gummibärchen-Päckchen mit einer kleinen Visitenkarte. „Du bist geliebt“ steht da drauf. Die Passanten schauen meist erstaunt, wenn sie die Botschaft sehen. Manche lächeln, andere sind etwas verblüfft, wieder andere hört man sagen: „Schön wärs, geliebt zu werden.“ Drei Union-Fans bleiben vor mir stehen und machen sich über mich lustig, als ich die Visitenkarten, die sie weggeworfen hatte wieder aufhebe. Ich wünsche ihnen noch einen guten Tag.

Mit eiskalten Händen gehe ich mit meinen Freunden nach Hause. Warum machen wir das eigentlich? Weil wir den Menschen in unserem Kiez dienen wollen, ihnen etwas Gutes tun wollen. Eine Ermutigung, ein freundliches Wort. Einfach so. Du bist geliebt! Einfach so.

Etappen einer Veränderung – Teil 1

Kennst du auch den Wunsch: ich möchte eine Veränderung und das möglichst schnell? Immer wieder ertappe ich mich auch dabei, wie gewisse Vorhaben und Absichten sehr geringe Halbwertszeiten haben, weil ich mich nach einem schnellen Erfolg sehne.

In unserer Gründung findet zur Zeit ein Endlich-Leben-Kurs statt. 18 Männer und Frauen treffen sich jede Woche, um sich mit einem bestimmten Thema ihres Lebens zu beschäftigen und in 12 Schritten einen Weg der Veränderung zu gehen. Immer mehr wird deutlich, dass Veränderung an bestimmte Dinge geknüpft ist:

a. Bereitschaft  - ohne Offenheit für Veränderung wird nichts passieren.

b. Erkenntnis – da ist etwas, dass nicht richtig läuft und das ich verändern möchte.

c. Bekenntnis – ich schaffe es nicht allein, sondern bin auf Hilfe angewiesen.

Diese drei Schritte sind ein guter Anfang, um in einen Prozess der Veränderung einzusteigen. Es geht nicht von allein, sondern bedeutet Arbeit. Ich werde berichten, wie es weitergeht.

Podcasts zur Leiterkonferenz

Inspirierend und richtungsweisend. Die Beiträge der diesjährigen Leiterkonferenz sind online zugänglich. Mehr dazu hier.

Leiterkonferenz der Vineyard DACH

Morgen beginnt wieder die alljährliche Leiterkonferenz der deutschsprachigen Vineyards. Dieses Mal im Hotel Berlin, Berlin. Freut euch schon mal auf die Podcasts, die sind jedes Mal der Hammer!

Ich schäme mich…

Dieser Tage habe ich meinen Sohn Benjamin zur Schule gebracht. Vor uns läuft eine Frau mit ihren zwei Kindern, ebenfalls auf dem Weg zur Schule. Dem äußerlichen Erscheinungsbild nach zu urteilen kommt die Familie aus Asien, wahrscheinlich aus Vietnam. Plötzlich taucht vor mir ein Wahlplakat mit dem Slogan „Heimreise statt Einreise“ einer rechten Partei auf, die unmissverständlich ihre Ausländerfeindlichkeit zur Schau trägt.
Augenblicklich muss ich an die drei Personen vor mir denken: Wie mag sich jemand fühlen, der ein solches Plakat sieht? Und ich schäme mich, dass es in unserem Land möglich ist, mit solchen Aussagen öffentlich für eine Partei zu werben.

Taufe(n) im Müggelsee

Bei strömendem Regen fanden sich gestern am späten Nachmittag zwei Handvoll Menschen ein, die der Taufe von Sascha und der Tauferneuerung von Julia beiwohnen wollten. „Es war ein Gottesmoment“, sagte eine Freundin nach der Taufe. Und das war es in der Tat – zwei Menschen, die bewusst gesagt haben, dass sie ein jesusmäßiges Leben führen wollen. Dass sie bereit sind, sich an andere zu verschenken und die Liebe Gottes so weitergeben, wie sie es selbst erfahren haben.

Sommerfest am 1. August im ABC rocks

</a>

Was ist Vineyard?

Immer mal wieder werde ich gefragt, was eigentlich „Vineyard“ ist und bedeutet. Hier ein You-Tube-Video von dem Leiter der deutschsprachigen Vineyard-Bewegung, Martin Bühlmann.

Die Sache mit den Samenkörnern

In einer Gemeindegründungssituation schaut man gerne mal auf Zahlen. Wie viele Leute kommen in eine Kleingruppe, wie viele zum Gottesdienst? Daran ist grundsätzlich auch nichts auszusetzen. Nur kommt es darauf letztlich an?

Letzte Woche trifft meine Frau eine Bekannte wieder, die wir seit 8 Jahren kennen. Jedes Mal, wenn in ihrem sehr turbulenten Leben wieder etwas aus den Fugen gerät, kommt sie zu uns. Wir hören zu, ermutigen, unterstützen und beten für sie. Dann ist oft wieder über Monate kein Kontakt da.
Es ist wie ein kleines Samenkorn, das vor vielen Jahren gesät wurde und immer Mal wieder begossen wird, um ein Stückchen weiter zu wachsen.
Diese Begegnungen bewegen mein Herz und zeigen mir, dass wir das Einfache nicht gering achten sollten.

« Ältere Einträge

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.